Würzburg 2006 - Mandolinenclub 1920 Mülheim-Kärlich

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Würzburg 2006

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Mandolinenclub Mülheim besucht die Residenzstadt Würzburg



Für den Jahresausflug 2006 hatten sich die Verantwortlichen des Vereins diesmal die unterfränkische Residenzstadt Würzburg ausgesucht.
Also ging es am Freitagmorgen, dem 25. August los. Jedoch nicht sofort nach Würzburg, sondern zunächst in das an der Tauber gelegene Distelhausen. Hier ist die Distelhäuser Brauerei angesiedelt, die als lokale Brauerei das Bier der Region herstellt. Nach einem informativen Rundgang durch die Produktionsstätte des Gerstensaftes, war natürlich eine Bierprobe angesagt. Ein deftiger Imbiss sorgte für die entsprechende Grundlage.
Als sich dann auch die eifrigsten Probierer endlich loseisen konnten, ging es weiter nach Würzburg. Die Unterkunft im exklusiven Maritim Hotel war natürlich standesgemäß.
Hier hatten die Mitreisenden dann noch die Gelegenheit das erste Mal die Stadt zu erkunden. Sie zeigte sich gleich von ihrer besten Seite und machte ihrem Namen als Zentrum des fränkischen Weinlandes alle Ehre, denn zufällig wurde am gleichen Tag auch die Würzburger Weinparade am Dom eröffnet.
Die ersten Eindrücke sollten dann am nächsten Tag vertieft werden. Der Stadtführer verstand es mit viel Humor und fundiertem Wissen allen die Stadt Würzburg und ihre Historie näher zu bringen. Die weithin sichtbaren Türme von Dom, Marienkapelle, Neumünster und Käppele prägen im Einklang mit der Alten Mainbrücke und der Festung Marienberg das Bild der Stadt.
Damit es auch nicht allzu eintönig wurde ging es noch am selben Nachmittag nach Rothenburg ob der Tauber. Durch das schöne Taubertal gelangte die Reisegesellschaft in die Kreisstadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach. Rothenburg ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt aus dem Mittelalter mit vielen verschachtelten Gässchen und kleinen Plätzen, umstanden von Fachwerkhäusern. An Information und Kurzweil mangelte es auch hier nicht, denn der Stadtführer aus Würzburg wurde kurzerhand zum Stadtführer von Rothenburg ernannt.
Der Abschluss dieses Tages bildete ein Abendessen im Hotel und natürlich der traditionelle "rheinische Abend", der von den Mitgliedern musikalisch und durch kleine witzige Beiträge gestaltet wurde.
Am nächsten Tag erwarteten die Teilnehmer vor der Rückreise noch zwei Highlights.
Die Führung durch die Residenz war ein ganz besonderes Erlebnis, denn durch die Pracht die bedeutender Künstler dieser Zeit geschaffen hatten, wurde man beinahe in die Zeit des Barock zurück versetzt.
Die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg gilt als Hauptwerk des süddeutschen Barock und ist gleichzeitig eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Die UNESCO nahm sie bereits 1981 in die Liste der zum Weltkulturerbe gehörenden Objekte auf.
Den Marienberg musste zum Glück niemand zu Fuß ersteigen. Denn der Bus brachte die Gruppe bequem zu der Festung, die hoch über dem Main thront und einen herrlichen Ausblick über die Stadt mit ihren historischen Gebäuden bietet. Bereits im achten Jahrhundert befand sich hier ein Kastell, dessen Kirche 741 zur ersten Würzburger Bischofskirche erhoben wurde. Im Laufe der Geschichte entstand hier ab 1200 eine ungewöhnlich große Burg, die im Spätmittelalter und in der Renaissance ausgebaut und erweitert wurde.
Der diesjährige Ausflug neigte sich jetzt dem Ende zu. Nachdem sich alle noch einmal gestärkt hatten, ging es zurück nach Mülheim. Tradition wird im Verein groß geschrieben. Dazu gehört natürlich auch der Abschluss im Vereinslokal „Zur Sonne“.
(Maria Zerwas)

 
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