Herbstkonzert 2006 - Mandolinenclub 1920 Mülheim-Kärlich

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Herbstkonzert 2006

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Plakat Herbstkonzert





„Zu Gast bei Freunden der Zupfmusik“

Das unter diesem Motto am 22.10. 2006 durchgeführte Herbstkonzert war für die Mitglieder unseres Orchesters und für unseren Dirigenten Mirko Schrader ein voller Erfolg. Die ca. 160 Zuhörer waren von der Zusammenstellung des Programms und von der Musikalität der Vorträge restlos begeistert und feierten den Dirigenten und die Spielerinnen und Spieler mit Ihrern Solisten mit stehendem Aplaus.

Nachstehend ein Pressebericht der Wochenzeitung "BlickAkuell":


Eine bunte Mischung unterhaltsamer Zupfmusik
Rund 200 Zuhörer kamen zum Herbstkonzert des Mandolinenclubs



Knapp 200 Besucher, unter ihnen Pfarrer Alois Weller und der Ehrenvorsitzender des „Mandolinenclubs Wanderlust", Hermann Vogt, wollten den Klängen des Musik-Ensembles beim diesjährigen Herbstkonzert im Saal des Gasthauses "Zur Stadt Koblenz“ zuhören und lauschten den Klängen der Mandolinen, der Mandolen, der Gitarren und des Zupf-Basses mit besonderer Aufmerksamkeit.
240 Mitglieder hat der Mandolinenclub, der seit zehn Jahren von Günter Mallmann geleitet wird und der das Amt des Vorsitzenden damals von dem heute 77jährigen Hermann Vogt Übernommen hatte. Nachfolger von Markus Kockelmann als Dirigent (der jedoch weiterhin als Gitarrist im Orchester eine wichtige Rolle spielt) wurde mit Mirko Schrader ein Neuwieder Musiker, der unter anderem an der Neuwieder Musikschule das Fach Gitarre lehrt. Unter seinem Dirigat hatte Schrader mit den 18 Musikern und Musikerinnen eine bunte Mischung klassischer, moderner und volkstümlicher Zupfmusik zu einem unterhaltsamen Konzert zusammengestellt und den Freunden der Zupfmusik dargeboten. Vier Wochen zuvor führte der Mandolinenclub ein Weiterbildungsseminar für alle Orchestermitglieder durch, das von Mirko Schrader (Gitarre) und Jeanette Hasse (Mandoline) geleitet wurde. Diese intensiven Proben kamen zweifellos den zum Teil recht schwierig zu spielenden Kompositionen zugute. Das Orchester mit dem jungen Stephan Püschel, der mit der Gitarre die Prelude Nr. 3 von Heitor Villa-Lobos spielte, mit der 20-jährigen Jasmin Koch, der Solistin Christa Neuefeind, die mit der Mandoline den 2. Satz aus der Sonata Nr.1 Op 2 von Gabriele Leone darbot sowie mit dem 75jährigen Josef Bittner, war das Ensemble Garant für eine wunderschöne Zupftmusik.

Die Sonate Nr. 6 la grand orchester von Valentin Roeser, die von Elke Tober-Vogt bearbeitet worden war; dem dreiteiligen Divertimento, das von dem 64jährigen Russen Ivan Shekov komponiert wurde und die Markus Kockelmann arrangierte Komposition von Francisco Tarrega: "Recuerdos de la Alhambra" und das vom Holländer Johann B. Kok komponierte Stück "Balalaika souvenir" erfreute die aufmerksamen Zuhörer und animierte sie zu anerkennendem Beifall.
Einmal jährlich bereitet sich der Mandolinenclub auf sein eigenes Konzert in der „Stadt Koblenz“ vor. „Natürlich erhalten wir weitere Konzerteinladungen, die wir gerne wahrnehmen“ erläuterte Günter Mallmann, der zum Beispiel auf ein Konzert im Dezember in der Rhein-Mosel-Halle hinwies.
„Mirko Schrader besitzt die absolute Ruhe und ein gutes Einfühlungsvermögen, mit uns auch schwierige Passage einzustudieren. Allerdings kann er auch sehr energisch sein“, plauderte Günter Mallmann ein wenig aus dem Nähkästchen. Der musikalische Leiter bot auch an diesem Sonntagnachmittag mit seinen Musikern und Musikerinnen eine wirklich anerkennenswerte Vorstellung, die vom Publikum immer wieder mit großem Beifall bedacht wurde. Die Tänzerische Suite mit der Gavotte, dem Menuett und dem Rondo von Arno Starck, die "Drei Bagatellen" vom 42jährigen Mirko Schrader selbst (mit dem Ragtime, dem Valse Triste und der Danza Latinophonia) gehörten ebenso zum abwechslungsreichen Programmverlauf wie „Der Bunte Kreisel op 45“ von Konrad Wölki mit deutschen Volksliedern und Tänzen, die natürlich so richtig nach dem Geschmack der Zuhörer waren, die selbstverständlich auch ihre Zugabe erhielten.

- JÜG -

 
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